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FAQ zu CPUs

Hardware-Zone
Veröffentlicht von in CPU · 8 Dezember 2018
Wie viele CPU-Kerne benötige ich? [Mehr...]

Was bedeutet die Angabe TDP?

Einen Großteil der zugeführten elektrischen Energie wandelt ein Prozessor in Wärmeenergie um. Diese unerwünschte Wärme muss durch eine entsprechend dimensionierte Kühlung abtransportiert werden. TDP steht für "Thermal Design Power" und beschreibt die maximale Abwärmeleistung eines Prozessors in Watt. Er dient als Richtwert für die Ausgestaltung des Kühlsystems, aber auch als Schutz vor Überhitzung. Wenn der TDP überschritten wird, senkt der Prozessor automatisch die Taktfrequenz. Je niedriger Spannung und Taktfrequenz der CPU sind, desto niedriger ist dieser Wert.

Bei Effizienztests wird die Rechenleistung einer CPU im Verhältnis zum TDP berechnet. Obwohl der TDP nicht den tatsächlichen Stromverbrauch angibt, so kann man zumindest feststellen, dass ein bei einem Produktvergleich derjenige Prozessor mit dem niedrigeren TDP weniger Strom benötigt.

Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung Hyper-Threading?

Prozessoren mit Hyper-Threading bzw.  Hyper-Threading-Technologie (HTT) können zwei Threads gleichzeitig abarbeiten. Threads ("Fäden") sind eigenständige Befehlsabläufe oder -stränge eines im Speicher befindlichen Programms. Einige CPUs (ab Pentium IV) haben ein verbessertes Steuerwerk, das es ermöglicht, Lücken in der Befehlsverarbeitung kurzfristig durch "Einschieben" eines anderen Befehlsstrangs zu schließen. Jeder Thread hat einen eigenen Befehlszähler und kann auf einen eigenen Registersatz zugreifen. Im Gegensatz zum Mehrkernprozessor müssen sich die Befehlsstränge allerdings ALU und FPU teilen, so dass ein Prozessor mit HTT langsamer ist als eine vergleichbare CPU mit zwei "echten" Kernen.


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