Willkommen

hardware-zone.de ist ein Informationsportal mit Ratgebern und Basisinfos rund um PC-Hardware, das sich vor allem an Menschen mit wenig Erfahrung beim Umgang mit Personal Computern richtet.

 

  • Leicht verständliche Texte ohne Fachbegriffe
  • Nützliche Kaufratgeber und FAQs (Häufig gestellte Fragen)
  • Aktuelle Marktübersicht

Infos und Benchmarks zu den Core-i-CPUs der 10. Generation

von | Jul 6, 2020 | CPU | 0 Kommentare

Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.

Am 30. April veröffentlichte Intel erstmals offizielle technische Details zu seiner kommenden CPU-Generation. Die ersten CPUs werden am 20. Mai erwatet. Deshalb gibt es an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die wichtigsten technischen Neuerungen gegenüber der Vorgängergeneration.

Bei den Core-i-Prozessoren der 10. Generation, auch unter dem Codenamen Comet Lake-S bekannt, handelt es sich um den mittlerweilen (nach Kaby Lake, Coffee Lake und Coffee Lake R) vierten Aufguss der fünf Jahre alten Skylake-Mikroarchitektur. Echte Innovationen sind demnach nicht zu erwarten. Auch der 14-nm-Fertigungsprozess bleibt unverändert.
Insgesamt umfasst die Core-i-10000-Serie 32 Modelle, beginnend beim Einsteigermodell, dem Core i3-10100 mit 4 Kernen, bis hin zum Oberklassemodell, dem Core i9-10900(K/KF) mit 10 Kernen.
 
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
 
  • Die maximale Anzahl von CPU-Kernen wurde von 8 auf 10 erhöht.
  • Alle Modelle unterstützten nun Hyper-Threading, also die virtuelle Kernverdoppelung. Bei der Vorgängergeneration hatten nur die Core-i9-CPUs diese Fähigkeit.
  • Einzelne Threads können nun softwareseitig deaktiviert werden. Diese Maßnahme kann zu Leistungsgewinnen v.a. bei Spielen führen, da diese schlechter  mit vielen Kernen bzw. Threads umgehen können als normale Anwendungen.
  • Die Prozessoren besitzen 49 zusätzliche Kontakte und erfordern deshalb eine neue Schnittstelle, den Sockel 1200. Diese Anschlüsse stellen u.a. die Stromversorgung für die zusätzlichen CPU-Kerne zur Verfügung (max. 166 A statt 133 A).
  • Die beiden Modelle i9-10900 und i7-10700 bieten nun DDR4-2933-Unterstuetzung. Die 9. Generation unterstützte ausschließlich DDR4 mit einer effektiven Taktfrequenz von 2666 MHz.
  • Die maximal bei einem aktiven CPU-Kern erreichbare Taktfrequenz (Single-Core Turbo-Boost) des Spitzenmodells wurde mittels Thermal Velocity Boost (TVB) von 5,2 auf 5,3 GHz erhöht. In diesem Modus kann, so lange die Temperatur der CPU unterhalb der festgelegten Grenze von 70 °C liegt, die Taktfrequenz um 100 MHz höher liegen als im normalen Turbo-Modus (Turbo Boost Max 3.0), vorausgesetzt das eingestellte Leistungslimit der Stromversorgung wird nicht überschritten.
Quellen:

Leistung eines Core i9-10900K

  • Spiele
Was die Leistung in aktuellen Spieletiteln betrifft, liegen die Intel-Prozessoren immer noch knapp vor ihren AMD-Pendants. Das Spitzenmodell, der Core i9-10900K (10 Kerne/4,9 GHz), erreicht im Vergleichs-Test der Gamestar im Durchschnitt eine um 12 Prozent höhere Bildrate (Bilder pro Sekunde, fps) als ein Ryzen 9 3900X (12 Kerne/ca. 4,15 GHz). Das liegt daran, weil Spiele nach wie vor mehr von höheren Taktraten als von einer höheren Anzahl CPU-Kernen profitieren.

Im Vergleich zum Vorgänger, dem Core i9-9900K(S), ist der Leistungsunterschied so gering, dass dieser in der Praxis kaum ins Gewicht fällt. [Quelle]

 

  • Anwendungen
In diesem Bereich fällt der Vorsprung der Intel-CPUs geringer aus. Bei Anwendungen, die mit steigender Kernzahl gut skalieren, liegt der Ryzen 9 3900X vor dem Core i9-10900K. Dies zeigt besonders der Leistungstest Cinebench R15: Hier liegt die AMD-CPU sogar 15 Prozent vor der Intel-CPU.

Hier ist auch aufgrund der zwei zusätzlichen Kerne die Mehrleistung im Vergleich zum direkten Vorgänger größer. [Quelle]

 

Fazit
Der Intel Core i9-10900K ist trotz veralteter Technik der aktuell schnellste, aber auch teuerste Prozessor für Desktop-PCs. Die zusätzliche Leistung wird hauptsächlich durch eine Erhöhung von Kernzahl und Taktfrequenz erzielt. Für einen reinen Gaming-PC reicht allerdings eine günstigere Core-i5- oder Core-i7-CPU der beiden Vorgängergeneration (z.B. i7-8700K) vollkommen aus.